Gelungener Start in die neue Session 2015/16

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Hoppeditz Tom Bauer während seiner Rede vor dem Rathaus.

P1030229Fast 1000 Jecken hatten sich am 11.11. schon um 10 Uhr auf der Rheinuferpromenade in Höhe der Pegeluhr eingefunden, um sich zum „Marsch“ durch die Altstadt aufzustellen. Es war ein buntes Bild, die Mitglieder der zahlreichen Karnevalsvereine in ihren Uniformen zu sehen. Natürlich waren auch die Spiesratze vertreten (Foto rechts).
Mit musikalischer Unterstützung der Kapelle Werner Bendels und der Regimentsmusikzüge der beiden Prinzengarden ging’s dann los zum Marktplatz vor dem Rathaus. Viertel vor elf hatte auch die letzte Gruppe den proppevollen Platz rund um das Jan-Wellem-Denkmal erreicht. In dem großen Mostert-Pott wartete der Hoppeditz auf das Signal um 11.11 Uhr, und schließlich hob sich der Deckel des Mostert-Potts und unter großem Jubel der Jecken begann der Hoppeditz Tom Bauer mit seiner in Reimform gefassten Rede. Insbesondere Oberbürgermeister Thomas Geisel, der das Geschehen zusammen mit CC-Präsident Michael Laumen vom Rathausbalkon aus verfolgte, bekam sein „Fett“ wegen. Auch die Vorstandsmitglieder des CC kamen nach den Querelen in diesem Jahr nicht ungeschoren davon und mussten sich einiges anhören. Insgesamt war es eine tolle Rede des Hoppeditz‘, der den Oberen mal wieder richtig „aufs Maul“ schaute. Übrigens: Redenschreiber war diesmal Jürgen Hilger-Höltgen, der selbst schon 11 x den Hoppeditz darstellen durfte.
Nach dem offiziellen Start in die neue Session machten sich die Spiesratze auf zu „einem Zug durch die Gemeinde“. Erste Station war die Gaststätte „Im Goldenen Ring“ am Burgplatz, es folgten das P1030239„Nähkörbchen“ (Heimstatt der KG Regenbogen), „König City“ auf der Bolkerstraße (dort gab’s eine zünftige Party der Großen Karnevalsgesellschaft von 1890), der „Goldene Kessel“ und schließlich die Hausbrauerei „Zum Schlüssel“.

Foto rechts: Gute Stimmung im „Ring“ (von links): Bausenator Reinhard Nieswand (Standartenträger), Bausenator Heinz Krudwig (Vorsitzender), Oberbaurat Bernhard Lück und Oberpolier Dennis Klusmeier.

Wagenbauteam jetzt im Einsatz

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Das Wagenbauteam während der Brotzeit – am gedeckten Tisch auf dem Spiesratze-Wagen.

Mit großem Eifer ist das Wagenbauteam der Spiesratze in die „heiße Phase“ des Wagenbaus gestartet. Am Samstag, 7. November 2015, war fast das komplette Team in der Halle „Am Steinberg“, dem Epizentrum des rheinischen Karnevals, zugegen, um sich an die Arbeit zu machen. Innerhalb der vergangenen Wochen hatte Wagenbau-Leiter Lutz Strietzel die Unterkonstruktion aus Dachlatten gefertigt und anschließend alles verdrahtet.

Auf der rechten Seite des Gefährts konnte schon kaschiert werden, auf der

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Die neue Kaffeemaschine.

anderen Seite des Wagens musste zunächst noch „getapt“ werden. Dabei wird schmales Kreppband auf den gespannten Draht angebracht – dies ist Voraussetzung dafür, dass anschließend kaschiert werden kann. Beim Kaschieren werden zunächst Papierstücke aus Zeitungspapier – die Spiesratze verwenden ausschließlich Papier der Rheinischen Post – mit Leim getränkt, bevor sie angebracht werden können – dank der Kreppbänder hat alles einen hervorragenden Halt.

Außerdem durfte eine Premiere an diesem Tag in der Wagenbauhalle „gefeiert“ werden: Zur Brotzeit, die bei den Handwerkern nicht fehlen darf, gab’s natürlich auch Kaffee, und der wurde in einer nagelneuen Kaffeemaschine gebrüht. Spiesratze-Mitglied Reinhard Arndt hatte es sich nicht nehmen lassen, dem Team diese Maschine zu spendieren. Vielen Dank! Übrigens: Der Kaffee hat ausgezeichnet geschmeckt.