
Schon seit einigen Wochen gibt das Wagenbauteam der Düsseldorfer Spiesratze richtig Gas. Zunächst hat Wagenbauleiter Lutz Strietzel den Spiesratze-Wagen voll eingedrahtet, also die Grundlage für die endgültige Gestaltung geschaffen. Nachdem die gesamte Drahtkonstruktion „getapt“ worden war, konnte jetzt mit dem Kaschieren begonnen werden. Am Samstag vor dem 4. Advent waren sechs Wagenbauer vor Ort in der Wagenbauhalle, um kräftig anzupacken. Wie immer wurde beim Kaschieren nur Zeitungspapier der Rheinischen Post verwendet. „Wir haben seit Jahren gute Erfahrungen damit gemacht. Wir verwenden nur RP-Papier“, hieß es aus den Reihen der Wagenbauer.
Übrigens: Baumeister Wilhelm Rosenbaum, schon seit Jahren für das Einkleistern zuständig, nahm dazu erstmals seinen neuen „Quast“ (Foto). Den hatte ihm das Wagenbau-Team zu seinem 70. Geburtstag geschenkt, den er im November groß feiern durfte.
Die Arbeiten am Spiesratze-Wagen müssen auch in den nächsten Wochen mit Hochdruck fortgeführt werden. Denn am 4. Februar 2017 ist das Wagenbau-Richtfest geplant. Dann soll der fertige Wagen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Fotos: Bausenator Wolfgang Thiedig
Es war eigentlich wie immer in den letzten Jahren: Wenn Hermann Schmitz, der Erfinder der legendären Schrottgala, im Advent zum Vorverkauf bittet, sind die begehrten Eintrittskarten im Nu vergriffen. So war es auch am 3. Advent, als in der Hausbrauerei „Uerige“ die Tickets angeboten wurden. Glücklich darf sich schätzen, wer eine Eintrittskarte zur 19. Schrottgala am Freitag, 24. Februar 2017, im Brauhaus sein Eigen nennen darf. Er darf sich auf eine Sitzung freuen, die zu den besten im Düsseldorfer Karneval gehört und – natürlich – ihrem Namen alle Ehre macht. Frank Küster (bekannt durch seine Stand-up-Comedys zum aktuellen Zeitgeschehen) wird dann auch den „Schrotti“ verleihen.

