Endgültige Standorte gefunden


Jahrzehntelang waren die beiden großen Spiesratze-Figuren eingelagert. Zwischenzeitlich bestand sogar einmal die Gefahr, dass sie vernichtet werden sollten. Doch dieser Kelch ist an den beiden Figuren vorbei gegangen. Jetzt haben sie einen repräsentativen Platz erhalten – in der Wagenbauhalle. Ein Objekt (1,10 m x 1,10 m) wurde direkt über der Eingangstür des Baubüros der Spiesratze angebracht. Das zweite, gleichgroße Gebilde hat nun einen Platz direkt hinter dem Standort des Spiesratze-Wagens gefunden.

Foto: Bernhard Lück

Zum zweiten Mal in St. Adolfus: Kleine Pfarrkarnevalssitzung – jet leis

Publikumsliebling Heinz Hülshoff rockte den Saal.

Es war ein déja-vus-Erlebnis allererster Güte: Als Heinz Hülshoff, der singende Wirt aus Ratingen, seine Gesangsdarbietung nach mehr als 45 Minuten beendet hatte, flogen ihm die Herzen der Gäste im Pfarrsaal St. Adolfus nur so zu. Mit seinem Repertoire hatte er genau den Geschmack des Publikums getroffen, ein nicht enden wollender Beifall war sein Lohn. Es war wie bei der Premiere vor einem Jahr.

Pfarrkarneval – Jet leis
In Kooperation mit der Katholischen Kirche Derendorf Pempelfort präsentierten die Spiesratze zum zweiten Mal die „Kleine Pfarrkarnevalssitzung – jet leis“ im Pfarrsaal St. Adolfus, Kaiserswerther Straße 62. Ein buntes und abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit vielen bekannten Künstlern des rheinischen Karnevals erwartete die Besucherinnen und Besucher. Neben Winfried Ketzer, der als „Hausmeister von nebenan“ in die Bütt stieg, haben Michael Hermes und Heinz Hülshoff für furiose Stimmung gesorgt.
Auch der jecke Nachwuchs erhielt seine Chance. So hat die Karnevals-AG der Katholischen Grundschule Essener Straße ebenso ihr Können auf der närrischen Bühne gezeigt wie die Schlossturmgarde und die Jugendtanzgarde der Bürgerwehr. Der Besuch des Düsseldorfer Prinzenpaares, das mit seiner Adjudantur nach Pempelfort gekommen war, rundete das Programm ab. Prinz Martin I. und Venetia Sabine gaben sich sehr volksnah, gingen an die Tische, um sich mit den Gästen zu unterhalten. Prominente Besucher der Karnevalssitzung waren Bürgermeister Friedrich Conzen mit Gattin, CC-Präsident Michael Laumen und Christian Feldbinder, 1997 Prinz in Düsseldorf. Dass Bürgermeister Friedrich Conzen und CC-Präsident Michael Laumen an der kompletten Sitzung teilgenommen hatten, erfreute die Organisatoren. Das Programm hatte ihnen wohl sehr viel Spaß, und die Stimmung im Saal war grandios. „Ich habe in dieser Session schon fünf, sechs Karnevalssitzungen erleben dürfen, aber die hier war die mit Abstand beste“, sagte Oberpolier Dennis Klusmeier am Ende der Veranstaltung. Er selbst präsentierte sich in Hochform und ließ sich von der guten Stimmung mitreißen.

Fotos: Ralf Krudwig

Große Spiesratze-Sitzung war wieder ein voller Erfolg


Mit Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter der Landeshauptstadt Düsseldorf und Diplom-Handlanger der Spiesratze, sowie Diplom-Handlangerin Gudrun Hock, ehemalige Düsseldorfer Bürgermeisterin, war auch die Prominenz bei der Großen Spiesratze-Sitzung gut vertreten. Daneben durfte Oberpolier Dennis Klusmeier Vertreter zahlreicher befreundeter Karnevalsgesellschaften begrüßen.
Im restlos ausverkauften Rheingoldsaal sah das Publikum von Beginn an ein mitreißendes Programm. Was auffiel, aber bei den Spiesratzen „normal“ ist, waren die drei Redner, die, eingebettet in die Darbietung der Tanzgarden und der Bands, viel Beifall bekamen. Ob Wolfgang Trepper, John Doyle oder Änne aus Dröpplingsen – auf der Närrischen Baustelle trat die Creme de la Creme des rheinischen Karnevals auf.

Das musikalische Programm war hochkarätig. Schon kurz vor acht gab’s die erste Polonaise im Rheingoldsaal. Die Rhein-Stars (Foto oben) begeisterten nicht nur mit ihrem Gardetanz, sondern bei dem mehr als halbstündigen Show-Programm zeigten sie, dass sie die Nummer eins in Düsseldorf sind. Alt Schuss und vor allem De Fetzer verlockten die Jecken zum Mitsingen, bevor die KG Regenbogen (unteres Foto) dem Abend einen fulminanten Abschluss bescherte.

Fotos: Bernhard Lück