Endlich wieder beisammen

 Spies op zusammen, et is widder sowit. Mer dürfe uns ens widder treffe. 

Am Mondach han sich all em wiß blaue Hus jetroffe zum jemeinsame verzällche. Nee, wat wor et en freud. 

Dr Pitter wör do, et Marie , Carolina, de Chris och , so vill von de Famillich. 

Nu hörens, jet kütt et beste, mer make en Sommerfest. 

Am Samstach de 17.7. inne Buscher Mühl. 

Mer sehe ons 

Der Vorstand 

Corona: Absagen nehmen kein Ende

Nachdem schon das Erwachen des Hoppeditz‘ am 11.11. abgesagt wurde, werden die Spiesratze ihre Grundsteinlegung, die eigentlich am 21. November 2020 im Restaurant „L’Abbaye“ der Jugendberufshilfe Düsseldorf geplant war, auch nicht stattfinden lassen. Dies ist in Absprache mit den Mitgliedern entschieden worden.

Entweder alle oder keiner, dieser Grundsatz der Spiesratze findet hier seine volle Anwendung. Jetzt muss erstmal die weitere Entwicklung abgewartet werden, aber eins steht auf jeden Fall fest:  „Et kütt wie et kütt“ und so ist zu vermuten, dass es weitere Absagen geben wird.

Private Feiern außerhalb von Wohnungen und Veranstaltungen

Ab einer Inzidenz von 50 sind Feste in Familien- und Freundeskreis in der Öffentlichkeit nicht wie bisher auf 25, sondern auf 10 Personen beschränkt. Diese Regelung gilt seit Montag, 19. Oktober, auch in Düsseldorf. Veranstaltungen dürfen zudem nur noch mit 100 statt bisher 250 Personen stattfinden – unabhängig davon, ob diese im Freien oder in geschlossenen Räumen abgehalten werden. Mit einem besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzept kann die Teilnehmerzahl nach Genehmigung durch die zuständige Behörde auf bis zu 250 Personen erhöht werden. Diese Regelung trat mit der neuen Coronaschutz-Verordnung am Samstag, 17. Oktober, 0 Uhr in Kraft.

Bleibt bitte alle gesund!

Mitgliederversammlung

 
Ingrid Rüther

Endlich, am Montag, 21. September 2020, konnten die Spiesratze ihre Mitgliederversammlung durchführen. Ort des Geschehens war die Zirbelstube im „Weiß Blauen Haus“ an der Nordstraße. Die geltenden Hygienevorschriften wurden strengstens eingehalten.

Die Wiedersehensfreude unter den Mitgliedern war spürbar groß. Nach so langer Zeit der „Abstinenz“ konnte jedem Einzelnen die Freude angesehen werden. Zunächst einmal musste das Geschäftsjahr 2019 abgearbeitet werden.

Ingrid Rüther, Vorsitzende der Spiesratze, beschrieb noch einmal alle Aktivitäten der letzten Session. Nach dem Bericht von Finanz-Ratz Uwe Schnierer zur finanziellen Lage des Vereins schritten die Mitglieder schnell zur Tat. Der gesamte Vorstand wurde einstimmig für das Geschäftsjahr 2019 entlastet. Für das ihm entgegengebrachte Vertrauen bedankte sich der Vorstand bei den Mitgliedern.

Leider muss sich von fast allen karnevalistischen Veranstaltungen der Session 2020/21 auf Grund der Pandemie verabschiedet werden. Das stimmte alle sehr traurig, zumal die Spieratze in der kommenden Session ihr 110 jähriges Jubiläum feiern dürfen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. „Das hält uns aber nicht davon ab, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen“, sagte Ingrid Rüther am Ende der Versammlung. Über die weiteren Aktivitäten hält der Vorstand die Mitglieder natürlich weiter auf dem Laufenden.

Foto: Spiesratze-Archiv