Trauer um Ralph Marquis

Ralph Marquis

Die Spiesratze trauern um ihren Bausenator Ralph Marquis. Er ist am Wochenende im Alter von 92 Jahren verstorben. Schon 1981 ist er der Gesellschaft Düsseldorfer Spiesratze beigetreten, war im Düsseldorfer Karneval (und darüber hinaus!) ein beliebter Sänger, der dank seiner sonoren Stimme der „Troubadour vom Rhein“ genannt wurde. Unvergessen seine Auftritte bei den Spiesratzen, denen er sich sehr verbunden fühlte. 1997 zeichneten ihn die Spiesratze mit dem Goldenen Violinschlüssel aus, der in Erinnerung an den legendären Hans Ludwig Lonsdorfer (1921 – 1984) von den Spiesratzen nur in ganz besonderen Fällen verliehen wird.

„Ralph Marquis – ein Düsseldorfer Kind“ ist der Titel einer CD, die von ihm im Jahr 2006 herausgegeben wurde. Vier Lieder darauf spiegeln die typische Art von Ralph Marquis wider: „Düsseldorfer Kind“, „Henger Dich könn‘ se sich all‘ verstecke“, „Die Altstadtlaterne“ und „Die schönen Frauen vom Rhein“. Mit Hans Heinrichs bildete er ein Duo, welches weit über die Grenzen Düsseldorfs einen hohen Bekanntheitsgrad erreichte. Die Düsseldorfer Spiesratze werden sich immer gern an ihren Bausenator erinnern: Seine Lieder sind unsterblich!

Foto: Bernhard Lück

Sommerfeste im Schloss Jägerhof und in der Buscher Mühle

Das Goethe-Museum ist im Schloss Jägerhof beheimatet.

Zu Goethes 270. Geburtstag hatte der Freundeskreis des Goethe-Museums zum Sommerfest ins Schloss Jägerhof geladen. Bei traumhaften Wetter begrüßte Museumsdirektor Prof. Dr. Christof Wingertszahn die zahlreichen Gäste im Garten des Schlosses. Ein Highlight des Abends war der Literaturvortrag von Prof. Rölleke aus Wuppertal über Goethe in Italien: „Oh wie fühl ich in Rom mich so froh“. Ein gelungenes Fest, das auch von der Stellvertretenden Direktorin Dr. Heike Spies, Baumeisterin der Spiesratze, mit organisiert worden war.

 


Die Buscher Mühle

Einige Tage später fand an der Mulvanystraße das Mühlenfest der Buscher Mühle statt. Die einzige noch intakte Mühle Düsseldorfs, die vom Heimatverein Derendorfer Jonges unterhalten wird, bot für das Fest eine einzigartige Kulisse. Manfred Hebenstreit vom Organisationsteam der Jonges, Diplom-Handlanger der Spiesratze, war von der Veranstaltung sichtlich zufrieden.

Jonges-Baas Martin Meyer während seiner Begrüßungsrede im Garten der Buscher Mühle..

 

Holger Stoldt war mit seinem Verkaufsstand „Düsseldorfer Bilder“ auch im Garten der Mühle.

Fotos: Bernhard Lück

Rolf Lenssen wurde 90

Rolf Lenssen

Schon 1971 ist er der Gesellschaft Düsseldorfer Spiesratze beigetreten. Zehn Jahre später (1981) wurde er zum Vorsitzenden der Spiesratze gewählt. Rolf Lenssen  trat damit die Nachfolge von Hans Ludwig Lonsdorfer an, der von 1957 bis 1981 an der Spitze der Handwerker unter den Karnevalisten stand. „Drei Jahre lang war er Vorsitzender der Gesellschaft. Er kann leider aus beruflichen Gründen dieses Amt nicht mehr ausüben. Wir sagen ihm an dieser Stelle Dank für die geleistete Arbeit.“ Das schrieb Helmut Heuser, sein Nachfolger, im Grußwort des Närrischen Arbeitsbuches 1985. Am 2. September 2019 durfte Rolf Lenssen nun die Vollendung seines 90. Lebensjahres feiern. Die Spiesratze gratulierten ihm ganz herzlich zu diesem runden Geburtstag und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute.

Wolfgang Thiedig feierte seinen runden Geburtstag

Spiesratze-„Knipser“ Wolfgang Thiedig vor dem Banner in der Wagenbauhalle.

Am 20. August 2019 durfte Bausenator Wolfgang Thiedig, Ehrenliterat der Spiesratze, die Vollendung seines 80. Lebensjahres feiern. Er ist ein echtes „Urgestein“ der Gesellschaft, denn er trat schon 1965 den Spiesratzen bei. Nur drei Mitglieder sind noch länger dabei als er: Paul Backert (1953), Wilhelm Keuenhof (1956) und Heinz Krudwig (1960).

Natürlich übernahm Wolfgang im Laufe seiner langjährigen Mitgliedschaft (2020: 5 x 11 Jahre!) auch ehrenamtliche Tätigkeiten bei seinen Ratzen: So sieht man ihn schon seit vielen Jahren mit seiner Kamera durch die Säle und Hallen laufen, um Fotos von den Spiesratze-Veranstaltungen zu machen (daher auch sein Spitzname „Knipser“). Außerdem war er viele Jahre Literat der Gesellschaft und damit für das Programm auf den Veranstaltungen zuständig. Im „Närrischen Arbeitsbuch 1993“ war u.a. auch dies zu lesen: „Alles, was uns so viel Freude macht, das bewirkt mit Herz und fleißig Tat, immer, wenn das Publikum ganz schallend lacht, es ist das Werk vom viel geplagten Literat.“ Besser konnten die „Leiden“ des Literaten nicht umschrieben werden. Die Spiesratze sind ihrem Bausenator zu großem Dank verpflichtet und gratulieren ihm ganz herzlich zu seinem runden Geburtstag.

Gute Presse


Der Pressebericht in der Rheinischen Post

Die Pressearbeit der Spiesratze trägt langsam Früchte. In der Ausgabe vom 25. Juli 2019 hat die Rheinische Post groß über die neue Vorsitzende Ingrid Rüther berichtet. Als „Aufmacher“ auf der viel beachteten Seite „Stadtgespräch“ wurde unter der Überschrift „Die Spiesratze-Chefin will den Karneval aufmischen“ von RP-Redakteur Tino Hermanns alles Wissenswertes für die Leserinnen und Leser der RP aufbereitet. Ganz besonders hervorgehoben wurde die Tatsache, dass Ingrid Rüther in der 108-jährigen Geschichte der Spiesratze die erste Frau an der Spitze der Gesellschaft ist.

Ingrid Rüther