Neuigkeiten aus der karnevalistischen Szene

De Fetzer

De Fetzer im Rheingoldsaal: „Traumhaft jeck“

Mottolied
Nachdem der Vorstand des Comitees Düsseldorfer Carneval (CC) das neue Prinzenpaar und das Karnevalsmotto vorgestellt hatte, wurde jetzt auch bekannt, wer das Mottolied („Düsseldorf – scharf wie Mostert“) in der kommenden Session präsentieren darf: Die Wahl fiel auf die Band „Alt Schuss“. Damit blieb das CC seiner vor zwei Jahren eingeschlagenen Linie treu, jedes Jahr im Wechsel einer anderen Band oder Formation diese Ehre zuteil werden zu lassen. Begonnen hatte es mit der KG Regenbogen („Düsseldorf mäkt sech fein – die Diva vom Rhein“). In der vergangenen Session waren „De Fetzer“ im Rahmen ihres 40-jährigen Bühnenjubiläums dran und haben das Motto „Traumhaft jeck“ musikalisch umgesetzt.
Nun also dürfen sich die Düsseldorfer Karnevalisten auf die Gruppe „Alt Schuss“ freuen, die 2005 mit dem Lied „Et es wie et es“ bei der “Närrischen Hitparade” des WDR-Fernsehens den ersten Platz belegte und so auch überregional bekannt wurde. Die Mannen um Frontsänger Rainer Lieverscheidt haben innerhalb der letzten zehn Jahre viele Karnevalshits produziert, wie zum Beispiel „Die Sterne funkele“, „Regenbogen Cocktail“ oder „Was trinkst Du da?“.
Spies op-Sitzung am 31.01.2015 071

Spiesratze-Sitzung 2017 am 11. Februar
Kaum zu glauben, aber wahr: Mit einer fast zweijährigen Vorlaufzeit wurde jetzt der Termin für die Spiesratze-Sitzung im Jahr 2017 festgelegt bzw. bei der Rheinterrasse beantragt: 16 Tage vor Rosenmontag (27. Februar 2017) findet im Rheingoldsaal die Spiesratze-Sitzung statt. Also schon mal den Termin (Samstag, 11. Februar 2017) vormerken. Doch zunächst freuen sich die Spiesratze auf die Sitzung am 16. Januar 2016. Spies op!

„Düsseldorf – scharf wie Mostert“

Nun steht es fest, das Motto der nächsten Karnevalssession: Düsseldorf – scharf wie Mostert. „Das haut mich nicht gerade vom Hocker“, war von Wilhelm Rosenbaum, Geschäftsführer der Spiesratze, zu hören. „Aber okay. Es wird sich schon etablieren!“ Das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) hat jetzt nicht nur das neue Karnevals-Motto der Landeshauptstadt Düsseldorf bekanntgegeben, das übrigens der ehemalige Kult-Sportmoderator Manni Breuckmann erfunden hat, sondern auch die Namen des künftigen Prinzenpaares: Hanno Steiger (34)  von der Prinzengarde Blau-Weiß und Sara Flötmeyer (29) von der Prinzengarde Rot-Weiß. Verkehrte Welt! Denn die Prinzengarde Rot-Weiß ist natürlich die Leibgarde des „blau-weißen“ Prinzen, während Blau-Weiß die der Venetia ist, die aber bei den Rot-Weißen Mitglied ist. Mal abwarten, wie die Beiden sich in der äußerst kurzen Session 2015/16 präsentieren.

Dat Mostertpöttche

Dat Mostertpöttche

Doch zurück zum Karnevals-Motto. Manni Breuckmann ist von „seinem Motto“ felsenfest überzeugt, weil ihm die kurze, knackige Aussage einfach „am Herzen liegt“. Dementsprechend wird er auch in der Rheinischen Post zitiert: „Das ist regional, hat einen guten Bezug zu Düsseldorf und lässt sich bildlich gut umsetzen.“ Wenn er sich da nur nicht täuscht! Die Wagenbauer in den Vereinen werden sich schon bald Gedanken über die Umsetzung dieses Mottos machen müssen. Hoffentlich werden wir beim nächsten Rosenmontagszug nicht auf jedem zweiten Wagen ein „Mosterpöttches“ sehen. Die Senfindustrie würde sich darüber natürlich freuen.

Apropos Mostertpöttches: Für den Hoppeditz scheint das neue Motto wie geschaffen zu sein, denn schließlich wird er am 11.11. aus seinem Schlaf erwachen, wieder aus dem großen „Mosterpott“ am Jan-Wellem-Denkmal die Narren begrüßen und mit einer „scharfen“ Rede der Obrigkeit aufs Maul schauen: Düsseldorf – scharf wie Mostert!

Spiesratze trauern um Edda Rathmann

Edda Rathmann

Edda Rathmann

Am 18. März 2015 ist Edda Rathmann im Alter von 74 Jahren gestorben. Sie war zwar noch nicht lange Mitglied der Spiesratze, aber mit den „Ratzen“ sehr lange eng verbunden. Seit dem 31. Dezember 1973 haben die Spiesratze viele Veranstaltungen im Pestalozzi-Haus an der Grafenberger Allee zelebriert (bis zum Jahr 2000). Gemeinsam mit ihrem vor zwei Jahren verstorbenen Mann Heinz war sie die gute Seele des Pestalozzi-Hauses. Ohne die Rathmanns wäre so manches nicht möglich gewesen. „Man muss auch sagen, dass der Gesellschaft im Pestalozzi-Haus das stets muntere Hausmeister-Ehepaar Edda und Heinz Rathmann hilfreich zur Seite steht“, formulierte der damalige Vorsitzende Hans Ludwig Lonsdorfer das Engagement der Familie Rathmann.
Erst am 7. Februar 2015 wurde Edda Rathmann bei den Spiesratzen als Mitglied aufgenommen, nachdem sie die „Elevenzeit“ absolviert hatte. Heinz Krudwig, Vorsitzender der Gesellschaft, und Oberpolier Dennis Klusmeier überreichten ihr auf dem Richtfest in der Wagenbauhalle die Spiesratze-Nadel als äußeres Zeichen der Mitgliedschaft. Es war ihr ein besonderes Anliegen, nach dem Tode ihres Mannes, der 39 Jahre Spiesratze-Mitglied war, die Familientradition fortzusetzen. So stellte sie im vergangenen Jahr den Aufnahmeantrag. Nun müssen die Spiesratze Edda Rathmann am Mittwoch, 1. April 2015, auf dem Nordfriedhof zu Grabe tragen. „Danke Edda für deine Treue und deine geleistete Arbeit! Wir Spiesratze werden uns immer gern an dich erinnern.“

Mitgliederversammlung der Spiesratze: Vorstand im Amt bestätigt

Heinz Krudwig, seit 1992 an der Spitze der Spiesratze.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Spiesratze eine neue Vereinssatzung gegeben, in der insbesondere die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt worden sind. Nach Eintragung ins Vereinsregister ist die Satzung nun bindend. Eine wesentliche Änderung ist die Reduzierung von sieben auf vier Vorstandsmitglieder. „Eine der Größe unserer Gesellschaft angemessene Zahl“, kommentierte ein Spiesratze-Mitglied diese Entscheidung.

Nun wurde erstmals eine Mitgliederversammlung nach den Regeln der neuen Satzung abgehalten. Nach den Berichten des Vorstands, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer wurde der bisherige Vorstand von den anwesenden Mitgliedern entlastet, bevor die Neuwahlen des Vorstands anstanden. Mit großer Mehrheit wurden die bisherigen Amtsträger für die nächsten drei Jahre in ihren Positionen bestätigt:

Vorsitzender Heinz Krudwig,
Oberpolier Dennis Klusmeier,
Schatzmeister Uwe Schnierer und
Geschäftsführer Wilhelm Rosenbaum.

Vorsitzender Heinz Krudwig leitet seit 1992 die Geschicke der Spiesratze und wandelt

Roswitha Albert

Roswitha Albert

damit auf den Spuren von Hans Ludwig Lonsdorfer, der von 1957 bis 1981 Chef der Spiesratze war.

Ein großes Dankeschön für ihre bisher geleistete Arbeit richtete der neu gewählte Vorstand an Roswitha Albert, bisher 2. Vorsitzende der Gesellschaft. Da es diese Position nun nicht mehr gibt, schied sie aus dem Vorstand aus. Sie wird aber weiterhin für den Verein tätig sein und sich um die Verwahrung und Verwaltung der Spiesratze-Uniformen kümmern.

Außerdem wurde auf der Mitgliederversammlung mit Wolf Göris ein Kassenprüfer gewählt, der im nächsten Jahr gemeinsam mit Bausenator Wolfgang Thiedig die Kasse der Spiesratze prüfen wird. Ingrid Rüther erhielt als „Ersatz-Kassenprüferin“ die Zustimmung der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

Darüber hinaus hatte sich die Versammlung mit zwei Anträgen zu beschäftigen. Oberpolier Dennis Klusmeier hatte einen reduzierten Jahresbeitrag für das zweite aktive, volljährige Mitglied aus einem Haushalt vorgeschlagen (46 Euro), die Kassenprüfer Wolfgang Thiedig und Wolf Göris schlugen vor, künftig eine Frist für die Bezahlung des Jahresbeitrags festzulegen (28. Februar). Beide Anträge wurden mit großer Mehrheit angenommen.