Richtfest der Büdericher Heinzelmännchen: Die Spiesratze waren mitten drin statt nur dabei!

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Heidemarie Niegeloh und Bernd Reinisch

Das haben sich drei Wagenbauer der Spiesratze nicht entgehen lassen, am Wagenbau-Richtfest der Büdericher Heinzelmännchen teilzunehmen. So hatten sich dann Oberbaurat Bernhard Lück, Wolf-Detlev Göris und Bernd Reinisch unter Leitung des Spiesratze-Vorsitzenden Heinz Krudwig in die Halle des Gartencenters Toni Selders nach Büderich aufgemacht. Dort wurden sie schon von Reinhard Arndt standesgemäß empfangen. Er hatte schon frühzeitig einen Stehtisch reserviert, der für die nächsten Stunden zum Treffpunkt werden sollte. Reinhard Arndt ist nämlich nicht nur Spiesratze-Mitglied und Präsident des Fördervereins „Schwarze Sau“, sondern auch bei den Büdericher Heinzelmännchen zu Hause.

Es war letztlich keine Überraschung, dass viele Büdericher zum „Spiesratze-Tisch“ kamen, um mit den „Bauleuten“ der Ratze zu plaudern. Natürlich wurden auch Orden ausgetauscht. Als erstes „Heinzelmännchen“ erhielt Heidemarie Niegeloh den Spiesratze-Orden. Das sollte sich im  weiteren Verlauf des Nachmittags als Vorteil erweisen, denn die weiteren Ordensempfänger waren durch die Bank männlichen Geschlechts, darunter auch Büderichs Ehrenpräsident Stefan Bender. Heidemarie musste also ran und die Aufgaben eines Rätzchens erfüllen. Sie tat es mit Bravour und man merkte ihr an, dass es ihr sehr großen Spaß gemacht hat. „In meinem nächsten Leben werde ich ein Spiesratze“, sagte die Meerbuscher Ratsfrau.

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Der Wagen der Heinzelmännchen

Das fast fünfstündige Programm hatte es in sich, ein Höhepunkt jagte den nächsten. „Das ist schon eine richtige Sitzung, einfach nur Spitze“, bemerkte Heinz Krudwig, der auch über den großen Zuspruch überraschtg war. Sitzungspräsident David Burkhardt führte gekonnt durch das Programm, und er durfte auch das Düsseldorfer Prinzenpaar mit Gefolge begrüßen. Natürlich war die Wagentaufe einer der vielen Höhepunkte. Man wähnte sich fast wie bei der Siegerehrung in der Formel 1: eine Flasche Sekt wurde kräftig geschüttelt und, nachdem der Korken weggeflogen war, mit dem köstlichen Nass der Wagen getauft.

Fotos: Bernhard Lück