Neues Prinzenpaar vorgestellt

Dr. Dirk Mecklenbrauck und Uasa Katharina Maisch
repräsentieren den Düsseldorfer
Karneval 2021
als Prinz Dirk II. und Venetia Uasa.

Anders als in den Vorjahren fand die Vorstellung des neuen Prinzenpaares nicht im Rathaus im kleinen Kreis statt, sondern im Autokino an der Messe. Dies war der Corona-Pandemie geschuldet. Mehr als vierhundertfünfzig Kraftfahrzeuge (mit jeweils zwei Insassen) hatten sich dennoch auf dem Messeparkplatz versammelt, um der Veranstaltung beizuwohnen. Als das Prinzenpaar dann einmarschierte, entlud sich die erwartungsvolle Stimmung in ein lautes Hupkonzert. Das designierte Prinzenpaar ließ seine Freude über die große Zuschauerzahl freien Lauf. Und es versprach: „Wir freuen uns auf die kommende Session und werden das Karnevalsmotto‚Wir feiern das Leben‘ so gut es geht umsetzen.“

Foto: Ralf Krudwig

 

 

Das öffentliche Leben findet nicht mehr statt

 

Das Motiv des Spiesratze-Wagens 2020 konnte die Situation kaum besser beschreiben: Die ganze Welt ist aus den Fugen geraten. Versuchen wir sie, mit den Radschlägern wieder auf Kurs zu bringen.

Das Corona-Virus hat auf alle Bereiche unseres Lebens Auswirkungen und stellt auch die Spiesratze vor Herausforderungen, die wir so noch nicht kannten.
Wir haben in dieser Situation eine besondere Verantwortung – auch für unsere Spiesratze-Mitglieder. Unser vorrangiges Ziel ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden aller zu schützen sowie unseren Teil zur Eindämmung beizutragen.
Deshalb müssen wir aktuell auf den persönlichen Mitgliederkontakt verzichten.
Wir stehen Ihnen/Euch dennoch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite: telefonisch oder per E-Mail

■. Der Vorstand der Gesellschaft Düsseldorfer Spiesratze
Geschäftsstelle, Kaldenberger Straße 7, 40589 Düsseldorf
Geschäftsführer Wilhelm Rosenbaum
Telefon (02 11) 36 00 95
■. E-Mail: info@spiesratze.de

Bleibt alle gesund!

Mitgliederversammlung verschoben

Die Buscher Mühle an der Mulvanystraße.

Die Mitgliederversammlung der Spiesratze, die am 16. März 2020 in der Buscher Mühle stattfinden sollte, musste verschoben werden – der Coronavirus hatte die Verantwortlichen dazu bewogen, diese Veranstaltung abzusagen. „Wenn die Schulen und Kitas schließen und viele öffentliche Veranstaltungen abgesagt werden, können wir nicht unsere Jahreshauptversammlung abhalten“, hieß es aus Kreisen der Spiesratze, „der Schutz der Menschen steht an erster Stelle“. Wann die Mitgliederversammlung, die zuletzt immer in der Buscher Mühle stattgefunden hatte, nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

Foto: Spiesratze-Archiv

Die dicke Zing

Der Ehrenvorsitzende der Spiesratze mit der dicken „Zing“ auf der Bühne im St. Anna-Stift – es hat ihm sichtlich Spaß gemacht, die Nachwuchssängerin Nina Jacobs bei ihrem Gesangsvortrag zu begleiten.

„Jätz wöhd noch schnell dat Fell verjöckt“ – das dachte sich auch Ehrenvorsitzender Heinz Krudwig beim „Närrischen Senioren-Kaffee“ im St. Anna-Stift, als er mit der dicken „Zing“ auf die Bühne im Festsaal des Stifts eilte und einige Töne dem Instrument entlockte. Ein Bild für die Ewigkeit!

Die dicke Zing ist – man glaubt es kaum – sehr schwer. Es muss schon eine kräftige Person sein, die die dicke Zing auf dem mehr als sechs Kilometer langen Karnevalszug trägt und vor allem spielt!

Foto: Bernhard Lück

PS
Für viele Jecken ein Muss: Unter der dicken Zing versteht man eine Trommel von ungefähr einem Meter Durchmesser, die vor den Bauch geschnallt oder auf ein ausgedientes Kinderwagen-Gestell montiert wird. Sie wird von beiden Seiten mit dicken Klöppeln bespielt und dröhnt den Jecken den richtigen Rhythmus ins Ohr (aus dem Karnevals-Lexikon).

Das traurige Ende . . .

Hoppeditz-Beerdigung 2020

Jetzt ist der Karneval endgültig vorbei. Nach dem glanzvollen Rosenmontagszug, dem Zapfenstreich am Veilchendienstag vor dem Rathaus wurde nun am Aschermittwoch der Hoppeditz, die Kultfigur des Düsseldorfer Karnevals, feierlich verabschiedet. Im Ibach-Saal des Stadtmuseums hatte sich eine große Trauergemeinde versammelt – alle waren in schwarz gekleidet -, um „dä leve Jong“ die letzte Ehre zu erweisen. Das große Trauer-Palaver begann pünktlich um 11.11 Uhr im Ibachsaal. Nach der Begrüßung von Helga Hesemann, Vorsitzende der Düsseldorfer Weiter, sprach „Pastörken“ Ursula Verhofen die Abschiedsworte. Im Anschluss daran bewegte sich der Trauerzug durch die Straßen der Carlstadt bis zum Rosengarten des Stadtmuseums. Dort fand dann – unter Absingen trauriger Lieder – die Einäscherung des Hoppeditz‘ statt. Nun hat er erst einmal Ruhe – bis zum 11.11., dann wird der Hoppeditz wieder zum Leben erweckt!

Foto: Ralf Krudwig