Neuer Wagenbauleiter stellte sich vor

P1030104Der im Mai gewählte neue Rosenmontagszug-Wagenbauleiter des CC, Torsten Langer, hatte zum 17. Juni 2015 alle Wagenbauteams der dem CC angeschlossenen Vereine in die Wagenbauhalle Am Steinberg zu einer „Kennenlernrunde“ eingeladen. Und viele, viele waren dieser Einladung gefolgt, sodass im Veranstaltungsraum der Halle eine drangvolle Enge herrschte. Torsten Langer stellte sich zunächst den anwesenden Karnevalisten vor, bevor er einige Vorschläge und Informationen für eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit machte, zum Beispiel gab er Hinweise zu den Öffnungszeiten und der neuen Schließanlage der Halle, zum eigentlichen Wagenbau und den damit verbundenen Auflagen sowie zu den geplanten Investitionen (neue Heizungsanlage).
Das Wagenbauteam der Spiesratze war natürlich auch vertreten: Wagenbauleiter Lutz Strietzel, Oberbaurat Bernhard Lück, Wolf Göris und Bernd Reinisch nutzen diesen Abend, um Informationen aus erster Hand zu erfahren. Die weiteren Mitglieder des Teams Wilhelm Rosenbaum (Urlaub), Karin Lück und Susanne Göris waren leider verhindert.

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Torsten Langer, der neue Wagenbauleiter (2. von rechts), im Kreise der Spiesratze: Lutz Strietzel, Wolf Göris und Bernd Reinisch (von links); Bernhard Lück hat auf den Auslöser gedrückt.

40 Jahre De Fetzer

De Fetzer auf der Närrischenbaustelle im Rheingoldsaal

De Fetzer auf der Närrischen Baustelle im Rheingoldsaal

Mit einer großen Jubiläumsveranstaltung feierte die Musikgruppe„De Fetzer“ im Juni ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum im Brauhaus Schumacher an der Oststraße. Und da die Kapazität im Brauhaus sehr begrenzt ist, feierten De Fetzer gleich an drei Tagen. Die sympathischen Musiker aus dem Rheinkreis Neuss haben in Düsseldorf schon seit langem ihre feste Fangemeinde. Ihre zahlreichen Hits (z.B. das Insellied) haben sie berühmt gemacht. So war es auch keine Überraschung, dass sie in der vergangenen Session das Mottolied des Düsseldorfer Karnevals „Traumhaft jeck“ komponieren durften.
1975 als „Schweeß Fööss“ gegründet, änderten sie schon bald ihren Namen in „De Fetzer“, um nicht mit ihren Vorbildern, den „Bläck Fööss“, verwechselt zu werden. „Der Spaß an

Franz Kolbecher

Franz Kolbecher

der Musik“, so Bandleader Franz Kolbecher, war der eigentliche Grund für die Gründung der Gruppe. In den Folgejahren entwickelten dich De Fetzer zu den ganz großen rheinischen Karnevalsgruppen und haben mit ihren Liedern den Karneval geprägt.
Die Spiesratze haben eine ganz besondere Beziehung zu dieser Band. Eine Spiesratze-Sitzung ohne De Fetzer – undenkbar! Und so war es folgerichtig, dass De Fetzer im Januar 2010 als erste Musikgruppe überhaupt mit dem Goldenen Violinschlüssel der Gesellschaft ausgezeichnet wurden. Die Auszeichnung wird in

Die Ehrenurkunde zur Verleihung des Goldenen Violinschlüssels

Die Ehrenurkunde zur Verleihung des Goldenen Violinschlüssels

Gedenken an Hans Ludwig Lonsdorfer verliehen. „Wir waren absolut überrascht und begeistert, als diese Auszeichnung auf uns zukam“, erinnert sich Franz Kolbecher, „und waren sehr stolz auf diese Auszeichnung“.
Die Spiesratze gratulieren den „Fetzern“ sehr herzlich zum 40-jährigen Bühnenjubiläum und hoffen auf noch viele Auftritte im Rheingoldsaal bei den Sitzungen. Doch zunächst steht der
15. August 2015 im Terminkalender: Dann gibt’s ein Open-Air-Konzert der Fetzer auf dem Burgplatz direkt am Schlossturm, bei dem auch weitere Bands ihre Teilnahme zugesagt haben.

Den schönsten Karnevalsorden 2015 hatten die Karnevalsfreunde der katholischen Jugend

Spiesratze-Sessionsorden 2015

Spiesratze-Sessionsorden 2015

Bereits zum sechsten Mal hat der Förderverein Düsseldorfer Karneval den Wettbewerb um den schönsten Karnevalsorden ausgerufen. Nun lässt sich ja über Geschmack trefflich streiten, doch in diesem Jahr hatten die Jury-Mitglieder „leichtes Spiel“, um den schönsten Düsseldorfer Karnevalsorden zu ermitteln. Einmütig fiel die Wahl auf den Sessionsorden der Karnevalsfreunde der katholischen Jugend (KakaJu). „So einen Orden habe ich noch nie gesehen“, sagte Oberpolier Dennis Klusmeier, der bei der Preisverleihung die Spiesratze im Haus des Karnevals vertreten hatte. „Das ist der mit Abstand beste Orden.“ Es war vor allem die Einzigartigkeit dieses Ordens, die die Jury überzeugte. So kann der Orden nicht nur um den Hals getragen werden, sondern er ist auch als Aufsteller nutzbar (z.B. auf der Kommode oder auf dem Nachttisch). Der absolute Hammer ist aber eine funktionierende Uhr, die im Kirchturm platziert worden ist. Nur eine Weckfunktion hat diese Uhr nicht. Thomas Puppe, Präsident der KakaJu, nahm die Auszeichnung von Angela Erwin, der Vorsitzendes des Fördervereins, entgegen. Dotiert war der erste Preis mit 2.000 Euro.
Die weiteren Platzierungen
2. Platz (1.000 Euro) – Große Karnevalsgesellschaft Düsseldorfer Narrenzunft
3. Platz (jeweils 500 Euro): KG Närrische Lohauser, Till’s Freunde, Elf vom Dörp, Düsseldorfer Uzbrüder

Orden 2013
Der Spiesratze-Orden 2015 kam leider nicht aufs Treppchen, wurde aber auch von vielen als sehr gut befunden. Im Jahr 2013 durften sich die Spiesratze über einen Zuschuss von 500 Euro freuen, weil ihr (Laternen-)Orden auf dem dritten Platz gelandet war. Immerhin hatten sich diesmal 35 Vereine an dem Wettbewerb beteiligt und ihre Orden eingereicht. „Das dürfen in der nächsten Session ruhig noch ein paar mehr werden“, ist der Wunsch von Angela Erwin.